Steuerbezogene Informationen dienen lediglich als Anhaltspunkt.1

Da der geldwerte Vorteil durch die private Nutzung eines Firmenfahrzeugs als Teil des Gehalts besteuert wird, kann die genaue Aufzeichnung der gefahrenen privaten Kilometer zu erheblichen Einsparungen führen. Darüber hinaus können Arbeitgeber oft von Einsparungen beim Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben profitieren.

Wie groß sind die Einsparungen durch die Nutzung eines Fahrtenbuchs? Sehen Sie sich folgende Beispiele an.

Steuereinsparungen beim Firmenfahrzeug für den Arbeitnehmer

Arbeitnehmer
Durch das Führen eines Fahrtenbuchs könnte Holger erhebliche Einsparungen von 2.597 EUR im Jahr erzielen.

Holger fährt ein Auto mit einem Bruttolistenpreis von 47.000 EUR. Nach der Ein-Prozent-Regelung erhöht sich sein zu versteuerndes Einkommen demnach um 5.640 EUR pro Jahr. Außerdem nutzt er seinen Firmenwagen für den Weg zur Arbeit. Er wohnt 20 km vom Arbeitsort entfernt. Dies erhöht den geldwerten Vorteil um weitere 3.384 EUR pro Jahr. Mit der Ein-Prozent-Regelung erreicht Holger somit einen sozialversicherungspflichtigen und steuerpflichtigen geldwerten Vorteil in Höhe von 9.024 EUR.

Holgers Gehalt wird mit einen Einkommenssteuersatz von 42 % versteuert (aus Vereinfachungsgründen wurde Solidaritätszuschlag von 5,5% und etwaige Kirchensteuer von 9% der Einkommensteuer außer Ansatz gelassen). Das bedeutet, dass er als Resultat des durch den Firmenwagen erhaltenen geldwerten Vorteils jährlich 3.790 EUR bzw. monatlich 316 EUR Steuern zahlen muss.

Nehmen wir an, 20 % der von Holger gefahrenen jährlichen Kilometer sind Privatfahrten. Durch das Führen eines Fahrtenbuchs könnte er erhebliche Einsparungen erzielen. Angenommen, die laufenden Kosten für das Firmenfahrzeug belaufen sich jährlich auf 6.700 EUR und der Wertverlust beträgt 7.500 EUR (Summe: 14.200 EUR). Mit der Fahrtenbuchmethode würde Holgers steuerpflichtiger geldwerter Vorteil auf 2.840 EUR (statt 9.024 EUR nach der Ein-Prozent-Regelung) reduziert werden. Bei einem Steuersatz von 42 % müsste er jährlich nur 1.188 EUR Steuern zahlen, eine Einsparung von 2.597 EUR pro Jahr bzw. 216 EUR pro Monat – und das nur durch die Nutzung eines Fahrtenbuchs.

Steuereinsparungen beim Firmenfahrzeug für den Arbeitgeber

Arbeitgeber
Auch für Holgers Arbeitgeber würden sich aufgrund des geringeren geldwerten Vorteils Steuereinsparungen für das Firmenfahrzeug in Höhe von 6.709 EUR im Jahr ergeben.

Holgers Arbeitgeber, das Unternehmen ZYR, muss für den geldwerten Vorteil, der Holger durch den Dienstwagen entsteht, Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Nach der Ein-Prozent-Regelung müsste das Unternehmen zusätzliche Beiträge in Höhe von ca. 670,90 EUR zahlen.

Hochgerechnet auf eine typische Flottengröße von 10 Fahrzeugen mit Fahrern, die ein ähnliches Profil wie Holger haben, steigt die Rechnung schnell um das Zehnfache. Ein Unternehmen mit einer Flotte von 10 Fahrzeugen und ähnlichen Fahrerprofilen könnte demnach durch die Einführung von Fahrtenbüchern Steuereinsparungen in Höhe von 6.709 EUR erzielen.

Für kleine und mittelständische Unternehmen kann sich die Investition in WEBFLEET somit sehr schnell rentieren.

Rechenbeispiel

BRUTTOLISTENPREIS47.000 EUR
PRIVATNUTZUNG20 %
ENTFERNUNG ZWISCHEN WOHN- UND ARBEITSORT20 km
EINSPARUNGEN2.597 EUR
Aus Ihren Angaben:
Einsparungen7.500 EUR
Fixkosten2.000 EUR
Betriebskosten3.500 EUR
Werkstattkosten1.200 EUR
Geldwerter Vorteil durch Firmenwagen:
Nach Ein-Prozent-Regelung9.024 EUR
Mit Fahrtenbuch2.840 EUR
Steuerbelastung:
Nach Ein-Prozent-Regelung3.790 EUR
Mit Fahrtenbuch1.193 EUR
Jährliche Einsparung für den Fahrer: 2.597 EUR
Jährliche Einsparung für den Arbeitgeber: 6.709 EUR*
* Flotte mit 10 Fahrzeugen

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1 Dieser Leitfaden enthält allgemeine Informationen zu Steuerregelungen, welche von Grant Thornton zur Verfügung gestellt wurden. Die Inhalte dienen nur zur Orientierung. TomTom Telematics und Grant Thornton garantieren nicht, dass allein durch die Nutzung unserer Produkte oder Services die Steuergesetze in Ihrem Land eingehalten werden. Keine Partei kann für Steuern/Sozialabgaben und damit verbundene Strafen oder Zinsen, die durch eine solche Nutzung entstehen, verantwortlich gemacht werden. Wenden Sie sich an Ihren Rechts- oder Steuerberater, um sicherzustellen, dass Sie Ihrer Steuerpflicht nachkommen.