Betonwerke Pfullendorf GmbH & Co.KG

Beton ist eine schnell verderbliche Ware. Die rechtzeitige Lieferung zur Baustelle ist daher eine große Herausforderung für Disposition und Logistik. Bis vor kurzem organisierten die Betonwerke Pfullendorf die Fahrzeugüberwachung und Auftragszuteilung noch per Zuruf, Telefon und Funk. Seit Einführung einer IT-gestützten Lösung sind die Betonmischer wesentlich effizienter und pünktlicher unterwegs.

Jeden Tag werden je nach Baustelle zwischen 0,5 & 150 m3 Beton ausgeliefert

Das Unternehmen

Mit sieben Einzelwerken in Pfullendorf, Salem, Stockach-Hardt, Ostrach, Konstanz, Kressbronn und Friedrichshafen versorgt die Betonwerke Pfullendorf GmbH & Co.KG Unternehmen in der nördlichen Bodenseeregion mit Beton. Jeden Tag sind insgesamt 40 Betonmischer unterwegs – 29 firmeneigene sowie elf Speditionsfahrzeuge. Dabei handelt es sich in der Regel um Vier-Achs-LKWs mit einem Gesamtgewicht von 32 Tonnen und einer Ladekapazität von 7,5 Kubikmetern. Ausgeliefert werden je nach Baustelle zwischen 0,5 und 150 Kubikmeter Beton.

Pünktliche und schnellere Lieferung ist das A & O

Die Aufgabe

Beton bindet sehr schnell ab: Nur etwa anderthalb Stunden – je nach Sorte – hat der Lieferant Zeit, um den Baustoff frisch von der Anmischung bis zur Verarbeitung auf der Baustelle zu liefern. Dass die Betonmischer pünktlich ankommen, ist deshalb eine große Herausforderung für Disposition und Logistik. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Baustellen oft in Neubaugebieten befinden, die noch keine Straßennamen haben und daher nur mit Mühe zu lokalisieren sind. Vor allem für Fahrer, die für unterschiedliche Zweigstellen arbeiten, ist es oft schwer, die jeweilige Baustelle zu finden.

Zeitersparnisse, niedrigere Kommunikationskosten, Pünktlichkeitsrate ist gestiegen und die Kunden sind zufrieden

Die Lösung

Seit Frühjahr 2011 setzt die Betonwerke Pfullendorf GmbH & Co.KG für die Steuerung und Verwaltung ihrer 40 Betonmischfahrzeuge ein IT-basiertes System ein. Ein wichtiger Bestandteil ist WEBFLEET in Kombination mit 40 Navigationsgeräten der Serie PRO TRUCK 7100/7150 und 40 Fahrzeugortungsgeräten TomTom LINK 510. Damit lassen sich alle relevanten Informationen für die Flottensteuerung erfassen und übermitteln. Zur Auftragsbearbeitung dient die Branchenlösung DornerOptimize von Dorner Electronic, einem Partner von TomTom Telematics. Darin lassen sich Informationen aus WEBFLEET – Auftragsliste, Stammdaten, Fuhrparkplan, Fahrzeugstandort – nahtlos integrieren.

Eine wichtige Funktion von WEBFLEET ist die manuelle Geocodierung, mit der sich die zu beliefernde Baustelle schnell finden lässt – auch in neu erschlossenen Gebieten ohne Straßennamen. Über die geografischen Daten Länge, Breite und Höhe kann der Disponent das Lieferziel im Umkreis von 25 km in einer elektronischen Karte eintragen und dem Fahrer die entsprechenden Koordinaten übermitteln. Die Nachverfolgung und Zuteilung der Fahrzeuge ist seit Einführung von WEBFLEET und DornerOptimize übersichtlich und effizient. Zum Beispiel zeigt ein definierter Radius rund um die Zielbaustelle an, wann der Fahrer die Baustelle erreicht hat. Sobald er den Radius wieder verlässt, weiß die Disposition: Das Fahrzeug ist auf dem Rückweg und kann über die Positionsdaten aus WEBFLEET kurzfristig zu anderen Zielen umgeleitet werden.

Auch die Koordination der einzelnen Lieferungen ist mit WEBFLEET denkbar einfach: Auf Basis der errechneten Strecke gibt das System vor, wann das nächste Fahrzeug beladen werden sollte, damit es genau dann auf der Baustelle ankommt, wenn der vorherige Fahrer seinen Job erledigt hat. Der Entladevorgang lässt sich zudem elektronisch erfassen – über einen Sensor an der Trommel, der die Drehrichtung misst. Die Daten werden über die Schnittstelle LINK.connect an den TomTom LINK 510 übermittelt und automatisch an die Zentrale weitergeleitet, die entsprechend disponieren kann.

Von der IT-gestützten Lösung profitieren aber nicht nur die Disponenten der Betonwerke Pfullendorf. Auch insgesamt kann sich das Unternehmen über Zeitersparnisse und niedrigeren Kommunikationskosten freuen. Gestiegen ist zudem die Pünktlichkeitsrate der Lieferungen um einige Prozent – ein wichtiges Kriterium für die Kundenzufriedenheit.


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